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Veranstalter
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Referent
Am 26.06.2010
um 10:00 Uhr


Hotel Landschloss Fasanerie
Fasanerie 1, 66482 Zweibrücken
Dr. R. Lebmeier

Blick über den Tellerrand
„Die Craniomandibuläre Dysfunktion
aus orthopädisch / osteopathischer
Sicht“
Referent:
Dr. med. Paul Ridder

Details zur Veranstaltung:

Dr. Paul Ridder ist Facharzt für Orthopädie und Leiter
des Therapiezentrums St. Urban in Freiburg/Breisgau
Für die Universität Freiburg ist er Lehrbeauftragter im
Fachbereich Orthopädie, bei der Deutschen Gesellschaft
für Osteopathie (DGOM) besitzt er den Lehrerstatus
für Osteopathie.
Neben der Craniomandiubulären Dysfunktion ist Musikermedizin
einer seiner Schwerpunkte.
In den Jahren von 1990 - 1992 und 1994 - 1996 war
Herr Dr. Ridder als Dozent beim Goethe Institut München,
Mexiko-City und Freiburg mit kulturellem Management
inner- und außerhalb des Instituts befasst.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
in der täglichen Praxis sind Kopf- und Gesichtsschmerzen,
Schwindel und Tinnitus, sowie Beschwerden des Bewegungsapparates
u.v.a. mehr unser „tägliches Brot“.
Obwohl bereits 1933 von Goodfriend und 1934 durch
Costen das „Temporomandibulargelenk-Syndrom mit nach
vorn und in die Schläfe ausstrahlenden Gesichtsschmerzen,
Globusgefühl, Glossalgie, Hörstörungen und Tinnitus“ beschrieben
wurde, hat es fast 60 Jahre gedauert, bis intensivere
Studien zu diesem Thema durchgeführt wurden.
Auch wenn die Thematik der CMD zunehmend in das Bewusstsein
der Verantwortlichen- Zahnmediziner / Kieferorthopäden
und Ärzten anderer Fachrichtungen- gerät, so
dürfte es nach wie vor Fakt sein, dass viele craniomandibuläre
Dysfunktionen entweder nicht als solche erkannt
werden oder aber nur mangelhaft bzw. gar nicht therapiert
werden.
In den verschiedenen Studien von TMD schwankt die Prävalenz
zwischen 33% und 86%. Ein Großteil der Patienten
kompensiert durch sportliche Betätigung oder verschiedenste
Körperübungen.
Ich beobachte die CMD als osteopathisch tätiger Allgemeinmediziner
seit Jahren in meiner Praxis und bin der
festen Überzeugung, dass dieses Krankheitsbild eine intensivere
Betrachtungsweise verdient.
Da dies nur durch die Zusammenarbeit mit dem Zahnmediziner
und Kieferorthopäden möglich ist, habe ich mich
entschlossen, diese Veranstaltung mit dem „Blick über den
Tellerrand“ zu initiieren.
Ich würde mich freuen, wenn Sie sich zur Teilnahme entschließen
könnten. Bitte bestätigen Sie mir Ihr Kommen mit
beiligender Antwortkarte.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. Rupert Lebmeier


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